Posted On 9. Mai 2026

Westweg Etappe 03: Von Forbach nach Unterstmatt

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Westweg Badener Höhe

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Die dritte Etappe des Westwegs gehört zu den landschaftlich stärkeren Abschnitten im Nordschwarzwald. Nach dem Start im Murgtal wird der Weg zunehmend wilder und aussichtsreicher. Lange Waldpassagen wechseln sich mit offenen Höhenbereichen und typischen Schwarzwaldpanoramen ab.

Die Strecke ist körperlich deutlich fordernder als die ersten beiden Etappen. Vor allem der lange Anstieg aus dem Tal kostet Kraft. Dafür entschädigen die Höhenwege rund um den Schliffkopf mit weitem Blick über den Schwarzwald.

Fakten zur Wanderung

  • Strecke: 28 km
  • Dauer: 8 Stunden
  • Höhenmeter: 1.200 m
  • Schwierigkeit: Schwer
  • Start: Forbach
  • Ziel: Unterstmatt

Strecke & Verlauf

Direkt ab Forbach beginnt die Etappe mit einem langen und teilweise kräftezehrenden Aufstieg. Nach den ersten Kilometern im Tal gewinnt der Westweg schnell an Höhe und führt tief hinein in die bewaldeten Hänge des Nordschwarzwalds.

Der Weg bleibt zunächst lange im Wald. Die Steigung zieht sich über viele Kilometer und wird erst im späteren Verlauf etwas angenehmer. Technisch ist der Abschnitt meist unkompliziert, konditionell aber klar anspruchsvoller als die vorherigen Etappen.

Badener Höhe Schwarzwald
Badener Höhe

Mit zunehmender Höhe öffnen sich immer häufiger freie Flächen und Aussichtspunkte. Besonders die Bereiche rund um den Schliffkopf wirken deutlich offener als viele Abschnitte zuvor. Hier entsteht erstmals das typische Gefühl der höheren Schwarzwaldlagen mit Wind, weitem Blick und deutlich rauerer Landschaft.

Immer wieder verläuft der Weg über schmale Pfade entlang der Höhenzüge. Gerade bei gutem Wetter gehören die Ausblicke hier zu den Highlights der gesamten Nordschwarzwald-Abschnitte des Westwegs.

Die offenen Passagen können allerdings auch anstrengend werden. Schatten ist in einigen Bereichen deutlich seltener als zuvor, besonders auf den Höhen rund um den Schliffkopf. Bei Sonne merkt man die Länge der Etappe schnell.

Die letzten Kilometer Richtung Unterstmatt verlaufen abwechslungsreich zwischen Wald und offeneren Bereichen. Trotz der Höhenlage bleibt die Strecke meist angenehm zu laufen.

Hochkopf Schwarzwald
Grindelandschaft Hochkopf

Tipps

  • Langer harter Aufstieg
  • Keine Wasserquellen ab Badener Höhe
  • Gute Höhenweg-Abschnitte
  • Viele Aussichtspunkte

Ausrüstung

Für diese Wanderung habe ich folgende Ausrüstung genutzt:

Eine Übersicht meiner kompletten Ausrüstung findest du hier

Impressionen

Meine Einschätzung zur Etappe

Die Etappe von Forbach nach Unterstmatt startet direkt mit einem langen Aufstieg, der sich in seiner Schwierigkeit immer wieder verändert. Manche Abschnitte laufen sich angenehm, andere ziehen ordentlich in die Beine. Praktisch ist dabei aber die gute Wasserversorgung, denn bis zur Badener Höhe gibt es gleich mehrere 💧 Trinkwasserquellen entlang des Weges.

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir die 🛖 Wegscheidhütte. Für mich ist das die schönste Schutzhütte im gesamten nördlichen Abschnitt des Westwegs. Später folgt mit der Badener Höhe dann eines der großen Highlights der Etappe. Der Friedrichsturm bietet zusammen mit der 🛖 Schutzhütte eine richtig starke Aussicht bis nach Frankreich. Man merkt allerdings schnell, dass der Spot beliebt ist, denn tagsüber sind dort oft viele Tageswanderer unterwegs.

Direkt danach kommt mit dem Naturfreundehaus Badener Höhe noch einmal ein richtig guter Zwischenstopp. Die Speisekarte, das Ambiente und die letzte 💧 Trinkwasserquelle der Etappe machen den Ort perfekt für eine längere Pause. Danach fällt die Strecke allerdings etwas ab. Bis zum Hochkopf zieht sich der Weg teilweise extrem und wirkt stellenweise überraschend eintönig. Dafür entschädigt der Hochkopf mit seiner offenen Grindelandschaft am Ende noch einmal ziemlich stark.

👍 Stärken:

  • Mehrere 💧 Trinkwasserquellen im Aufstieg
  • 🛖 Wegscheidhütte als echtes Highlight
  • Tolle Aussicht an der Badener Höhe
  • Naturfreundehaus Badener Höhe sehr empfehlenswert
  • Hochkopf mit schöner Grindelandschaft

👎 Schwächen:

  • Langer und teils anstrengender Aufstieg
  • Viele Tageswanderer an der Badener Höhe
  • Abschnitt bis Hochkopf zieht sich stark
  • Teilweise eintöniger Streckenverlauf nach der Badener Höhe

Fazit

Die dritte Etappe markiert einen spürbaren Übergang zu den höheren und landschaftlich markanteren Bereichen des Westwegs. Der lange Aufstieg ab Forbach verlangt Kondition, dafür bietet die Strecke deutlich mehr Panorama und abwechslungsreichere Landschaften. Wer ausgedehnte Höhenwege und typische Schwarzwaldkulisse sucht, bekommt hier eine der stärkeren Nordschwarzwald-Etappen.

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