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Die vierte Etappe des Rheinburgenweg führt in der Nord-Süd-Variante von Andernach nach Bassenheim. Landschaftlich unterscheidet sich dieser Abschnitt deutlich vom klassischen Mittelrhein: Statt spektakulärer Ausblicke dominieren lange Feld- und Wirtschaftswege. Die Strecke ist einfach zu gehen, verlangt aber vor allem mental einiges an Durchhaltevermögen. Eine eher ruhige Etappe ohne große Höhepunkte.
Fakten zur Wanderung
- Strecke: 14 km
- Dauer: 3,5 Stunden
- Höhenmeter: 238 m
- Schwierigkeit: Leicht
- Start: Andernach
- Ziel: Bassenheim
Strecke & Verlauf
Der Einstieg erfolgt in Andernach über einen offiziellen Zuweg, der vom Bahnhof durch den Ort hinauf zum RheinBurgenWeg führt. Über schmale Treppen und kleine Fußwege wird im Bereich der Martingsbergstraße der eigentliche Weg erreicht. Von dort verläuft die Route zunächst ohne größere Steigungen durch Wohn- und Gewerbegebiete bis zur L116, wo der Hauptweg die Landstraße quert.
Ab hier zeigt die Etappe schnell ihren Charakter: Lange, gerade Feld- und Wirtschaftswege prägen das Bild. Die Strecke verläuft überwiegend offen und bietet kaum Schatten, was sie bei sonnigem Wetter zusätzlich anstrengend macht. Landschaftlich bleibt es über weite Teile eher unspektakulär, mit wenig Abwechslung und nur vereinzelten Blickpunkten.

Ein kurzer Lichtblick ist der Bereich rund um Miesenheim. Besonders entlang der Nette wirkt die Umgebung deutlich angenehmer und bietet sich für eine Pause an. Danach setzt sich jedoch das bekannte Muster fort: Kilometerlange Feldwege ohne größere Highlights oder Orientierungspunkte.
Erst im weiteren Verlauf bringt die Überquerung der A61 eine spürbare Veränderung. Auch wenn der Abschnitt durch den Verkehrslärm geprägt ist, markiert er gleichzeitig das Ende der eintönigen Wegführung. Kurz darauf wird Bassenheim erreicht. Der letzte Abschnitt führt leicht ansteigend in den Ort hinein und wirkt nach den vorherigen Kilometern fast schon abwechslungsreich.
Die Etappe endet schließlich ruhig und unspektakulär im Ortskern von Bassenheim.
Tipps
- Beste Jahreszeit: Ganzjährig
- Ausreichend Wasser mitnehmen
- Lange Feldwegabschnitte
- Nicht an einem Hochsommertag angehen
Ausrüstung
Für diese Wanderung habe ich folgende Ausrüstung genutzt:
- Wanderschuhe: Altra Lone Peak 9
- Rucksack: Hyperlite Mountain Gear 2400 Junction
- Schlafen: Sea to Summit Spark Down Schlafsack und Therm-a-Rest NeoAir Xlite
- Wasserversorgung: Katadyn Hiker Pro, Nalgene Faltflasche sowie PET-Einwegflaschen
- Kochen: BRS Kocher, Gaskartuschen und Vargo Bot
- Wanderstöcke: Leki Makalu
- Stromversorgung: Anker Solix PS30 und Powerbank
Eine Übersicht meiner kompletten Ausrüstung findest du hier
Impressionen






Fazit
Diese Etappe gehört zu den schwächeren Abschnitten des RheinBurgenWegs. Technisch ist sie einfach, aber die langen, monotonen Feldwege fordern vor allem mental. Highlights sind selten und die Landschaft bleibt über weite Strecken unspektakulär. Positiv sind die gute Begehbarkeit und einzelne ruhige Abschnitte wie an der Nette. Wer die komplette Route gehen möchte, wird hier durchmüssen – als eigenständige Wanderung ist dieser Abschnitt jedoch nur bedingt empfehlenswert.
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