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Diese Etappe des Rheinburgenweg führt von Bassenheim bis nach Winningen und markiert den Übergang von eintönigen Abschnitten hin zu deutlich mehr Abwechslung. Während der Start noch unspektakulär wirkt, entwickelt sich die Strecke spätestens im Bereich des Moseltals zu einer echten Herausforderung. Steile An- und Abstiege, ruhige Waldpassagen und weite Ausblicke sorgen für Kontraste. Eine lange, fordernde Etappe mit klaren Höhepunkten.
Fakten zur Wanderung
- Strecke: 16 km
- Dauer: 6 Stunden
- Höhenmeter: 360 m
- Schwierigkeit: Schwer
- Start: Bassenheim
- Ziel: Winningen
Strecke & Verlauf
In Bassenheim lohnt sich ein kurzer Abstecher in den Ort, um Vorräte aufzufüllen. Entlang der Hauptstraße Richtung Kirche finden sich praktische Möglichkeiten für eine Pause, bevor es über die Mayener Straße zurück auf den RheinBurgenWeg geht. Kurz hinter dem Ortsausgang wirkt die Wegführung zunächst irritierend, da der Pfad durch ein Betriebsgelände zu führen scheint – tatsächlich handelt es sich jedoch um die korrekte Route.
Wenig später erreicht der Weg wieder den Wald und führt zum ehemaligen Eisenbahnviadukt, auf dessen Trasse heute ein ruhiger Radweg verläuft. Hinter diesem Abschnitt sollte man sich nicht auf eingezeichnete Wasserquellen verlassen, da diese nicht zugänglich sind. Der Weg führt weiter vorbei an einer rekonstruierten römischen Hütte sowie der KZ-Gedenkstätte „Eiserne Hand“, bevor es unter der A48 hindurch nach Wolken geht. Hier ist die Beschilderung teilweise lückenhaft, was kurze Umwege verursachen kann.

Ab Wolken wird die Etappe deutlich abwechslungsreicher. Der Weg führt entlang des Belltalbachs steil hinab Richtung Mosel und verlässt dabei erstmals die monotonen Wirtschaftswege. Dieser Abschnitt gehört zu den anspruchsvollsten der gesamten Strecke: Auf den langen Abstieg folgt direkt ein extrem steiler Gegenanstieg, der konditionell alles abverlangt und stellenweise sehr steil sowie technisch anspruchsvoll ist.
Nach dem kräftezehrenden Anstieg zieht sich der Weg weiter bis zur Moseltalbrücke der A61. An der Gustav-Richter-Hütte eröffnet sich ein weiter Blick ins Moseltal, der jedoch durch den Verkehrslärm der nahegelegenen Autobahn eingeschränkt wird. Die nahe Raststätte Moseltal bietet eine letzte gute Möglichkeit zur Versorgung, bevor es ruhiger wird.
Im weiteren Verlauf führt der Weg durch die Weinberge oberhalb von Winningen. Die Landschaft wirkt offen, ruhig und deutlich reizvoller als die vorherigen Abschnitte. Kurz vor dem Ziel erreicht der Weg die Domgartenhütte, einen schönen Aussichtspunkt über das Moseltal. Von hier sind es nur noch wenige Meter bis nach Winningen, wo die Etappe endet.

Tipps
- Bassenheim Versorgung nutzen
- Quellen nicht zugänglich
- Wolken Beschilderung beachten
- Belltal extrem steil
Ausrüstung
Für diese Wanderung habe ich folgende Ausrüstung genutzt:
- Wanderschuhe: Altra Lone Peak 9
- Rucksack: Hyperlite Mountain Gear 2400 Junction
- Schlafen: Sea to Summit Spark Down Schlafsack und Therm-a-Rest NeoAir Xlite
- Wasserversorgung: Katadyn Hiker Pro, Nalgene Faltflasche sowie PET-Einwegflaschen
- Kochen: BRS Kocher, Gaskartuschen und Vargo Bot
- Wanderstöcke: Leki Makalu
- Stromversorgung: Anker Solix PS30 und Powerbank
Eine Übersicht meiner kompletten Ausrüstung findest du hier
Impressionen









Fazit
Diese Etappe ist fordernd und abwechslungsreich zugleich. Der Abschnitt am Moseltal mit seinem extremen Anstieg bleibt besonders in Erinnerung. Landschaftlich überzeugt vor allem das ruhige Finale durch die Weinberge. Schwächen zeigen sich bei Lärm und Orientierung in Teilabschnitten. Geeignet ist die Strecke vor allem für erfahrene Wanderer mit guter Kondition.
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