Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Die 10. Etappe (Süd-Nord-Variante Etappe 4) des Rheinburgenweg führt in der Süd-Nord-Variante von Oberwesel nach St. Goar und hat es trotz ihrer überschaubaren Länge in sich. Direkt zu Beginn wartet mit dem Oelsbergsteig ein anspruchsvoller Abschnitt, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Im weiteren Verlauf wechseln sich spektakuläre Ausblicke – insbesondere auf die Loreley – mit ruhigeren Passagen durch Felder und Wald ab. Eine kurze, aber intensive Etappe mit klaren Highlights.
Fakten zur Wanderung
- Strecke: 9 km
- Dauer: 4 Stunden
- Höhenmeter: 250 m
- Schwierigkeit: Schwer
- Start: Oberwesel
- Ziel: Sankt Goar
Strecke & Verlauf
Der Start erfolgt in Oberwesel zunächst unspektakulär entlang einer Hauptstraße, die jedoch schnell in den Oelsbergsteig übergeht. Dieser Abschnitt ist das prägende Element der Tour: schmale Pfade, steile Hänge und mehrere Kletterpassagen verlangen Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Besonders bei Nässe ist dieser Steig kritisch und sollte gemieden werden, da Rutsch- und Absturzgefahr deutlich erhöht sind.
Nach dem kräftezehrenden Aufstieg öffnet sich die Landschaft und der Weg führt über weite, offene Felder weiter. Der Kontrast zum vorherigen Abschnitt ist deutlich spürbar und sorgt für eine kurze Erholungsphase. Mit dem Maria Ruh Blick folgt eines der großen Highlights der Etappe: ein beeindruckendes Panorama auf den Loreleyfelsen und das Rheintal. Wer möchte, kann hier in der nahegelegenen Gaststätte einkehren und die Aussicht in Ruhe genießen.

Im Anschluss geht es steil bergab in einen schattigen Wald. Nach der Überquerung des Galgenbachs folgt direkt der nächste, kurze, aber fordernde Anstieg. Oben angekommen bietet die ruhig gelegene Seelenbachhütte eine gute Gelegenheit für eine Pause abseits der belebteren Aussichtspunkte.
Der Weg führt weiter zur Aussichtsplattform oberhalb von St. Goar, wo sich erneut weite Blicke ins Rheintal eröffnen. Von hier beginnt der finale Abstieg: Eine lange Treppenpassage zieht sich hinunter ins Tal und passiert dabei den kleinen, versteckt gelegenen Wunschwasser-Wasserfall. Zum Abschluss verläuft die Route hinter dem Bahnhof von St. Goar und endet schließlich am Rheinufer.
Tipps
- Beste Jahreszeit: Frühling bis Sommer
- Kein Klettersteigset benötigt
- Feste Schuhe und SchwindelfreiheitPflicht!
- Klettersteig nicht bei Regen angehen
Ausrüstung
Für diese Wanderung habe ich folgende Ausrüstung genutzt:
- Wanderschuhe: Meindl Bernina 2 Wanderstiefel
- Rucksack: Deuter Aircontact 70+10
- Schlafen: Sea to Summit Spark Down Schlafsack und Therm-a-Rest NeoAir Xlite
- Wasserversorgung: Katadyn Hiker Pro, Nalgene Faltflasche
- Kochen: BRS Kocher und Gaskartuschen
- Wanderstöcke: Leki Makalu
- Stromversorgung: Powerbank
Eine Übersicht meiner kompletten Ausrüstung findest du hier
Impressionen






Fazit
Diese Etappe ist kurz, aber fordernd und richtet sich klar an geübte Wanderer. Der Oelsbergsteig macht sie zu einem echten Highlight, ist aber gleichzeitig der kritischste Abschnitt der Tour. Die Kombination aus anspruchsvollen Passagen, weiten Ausblicken und ruhigen Naturabschnitten sorgt für viel Abwechslung auf engem Raum. Schwächen liegen vor allem in der Wetterabhängigkeit und den teilweise harten Auf- und Abstiegen. Wer trittsicher ist und eine kompakte, aber intensive Etappe sucht, bekommt hier eine der spannendsten Strecken des RheinBurgenWegs.
Weitere Wanderberichte findest du in der Kategorie Wanderberichte
