Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Diese Etappe des Rheinburgenweg führt von Winningen in Richtung Koblenz-Güls und startet ruhig in den Weinbergen. Schnell zeigt sich jedoch ein deutlich unspektakulärerer Charakter mit breiten Wegen und wenig Abwechslung. Die Strecke ist technisch einfach, lebt aber mehr von praktischen Entscheidungen als von Highlights. Eine kurze Übergangsetappe ohne große Höhepunkte.
← Zur Übersicht Rheinburgenweg
Hier findest du die Strecke der Etappe im Überblick
Fakten zur Wanderung
- Strecke: 6,5 km
- Dauer: 2 Stunden
- Höhenmeter: 90 m
- Schwierigkeit: Leicht
- Start: Winningen
- Ziel: Koblenz
Ich habe die Etappe auch im Video festgehalten – hier bekommst du einen guten Eindruck von Strecke und Landschaft:
Strecke & Verlauf
Der Start erfolgt an der Domgartenhütte oberhalb von Winningen. Direkt dahinter liegt eine kleine, frei zugängliche Wiese mit Hängematten – ein schöner Rastplatz, allerdings ohne Schutz vor Wetter oder Blicken. Kurz darauf bietet sich die Möglichkeit, vom offiziellen RheinBurgenWeg abzuweichen.
Der originale Verlauf führt hinunter nach Winningen an die Mosel und anschließend nahezu parallel wieder hinauf. Diese Schleife lässt sich sinnvoll umgehen, indem man auf einem Wirtschaftsweg durch die Weinberge bleibt. Dieser verläuft leicht oberhalb des offiziellen Weges und führt später wieder zurück auf die Hauptroute.

Nach der Rückkehr auf den Rheinburgenweg verändert sich die Strecke deutlich. Die zuvor prägenden Weinberge verschwinden, und es geht auf breiten, schnurgeraden Wirtschaftswegen weiter. Der Abschnitt verläuft weitgehend ohne nennenswerte Highlights in Richtung Güls und wirkt insgesamt eher monoton.
In Güls lohnt sich ein kurzer Abstecher in den Ortskern, da sich hier Versorgungsmöglichkeiten wie Supermärkte befinden. Anschließend führt der Weg weiter zur Moselbrücke. Mit der Überquerung erreicht man wieder den offiziellen Verlauf des Rheinburgenweg und setzt die Etappe fort.
Tipps
- Schleife bei Winningen vermeiden
- Güls für Verpflegung nutzen
- Wenig Schatten unterwegs
Ausrüstung
Für diese Wanderung habe ich folgende Ausrüstung genutzt:
- Wanderschuhe: Altra Lone Peak 9
- Rucksack: Hyperlite Mountain Gear 2400 Junction
- Schlafen: Sea to Summit Spark Down Schlafsack und Therm-a-Rest NeoAir Xlite
- Wasserversorgung: Katadyn Hiker Pro, Nalgene Faltflasche sowie PET-Einwegflaschen
- Kochen: BRS Kocher, Gaskartuschen und Vargo Bot
- Wanderstöcke: Leki Makalu
- Stromversorgung: Anker Solix PS30 und Powerbank
Eine Übersicht meiner kompletten Ausrüstung findest du hier
Impressionen






Meine Einschätzung zur Etappe
Bei dieser Etappe gibt es unterschiedliche Varianten. Manche führen nur bis zum Rittersturz bei Koblenz, andere bis Koblenz-Moselweiß. Ich würde klar die Variante bis Koblenz-Moselweiß empfehlen, weil man dort direkt einen guten Anschluss an den ÖPNV hat und die Etappe dadurch sinnvoll endet.
Die ersten Kilometer durch die Weinhänge sind noch ganz angenehm, auch wenn die 💧 Weilsbornquelle etwas abseits vom eigentlichen Weg liegt. Danach folgt allerdings ein langer, gerader Feldweg bis Koblenz-Güls, der sich stellenweise ziemlich zieht. Wirkliche Highlights gibt es auf diesem Abschnitt eher wenige. Immerhin findet man in Güls noch eine gute Versorgungsmöglichkeit, bevor der Weg endgültig in den städtischen Bereich übergeht.
Ab Güls läuft man fast nur noch durch 🏘️ urbanes Gebiet. Das hat mit klassischem Fernwandern nicht mehr viel zu tun und wirkt eher wie ein langer Übergang in die Stadt hinein. Die Moselbrücke bei Güls war für mich trotzdem ein schöner Abschluss des unteren Mittelrheintals auf dem Rheinburgenweg. Insgesamt aber eher eine Etappe zum Kilometer machen und schnellen Durchziehen als ein Abschnitt, der lange hängen bleibt.
👍 Stärken:
- Gute ÖPNV-Anbindung in Koblenz-Moselweiß
- 💧 Trinkwasser an der Weilsbornquelle
- Einkaufsmöglichkeit in Koblenz-Güls
- Schöner Abschluss an der Moselbrücke
👎 Schwächen:
- 🏘️ Langer urbaner Abschnitt ab Güls
- Wenig echte Highlights
- Teilweise sehr ziehender Feldweg
- Eher eine Übergangs- als eine Erlebnisetappe
Fazit
Diese Etappe ist eher unspektakulär und funktional. Die Möglichkeit zur Abkürzung spart unnötige Höhenmeter. Landschaftlich bleibt die Strecke über weite Teile eintönig. Positiv sind die einfache Wegführung und gute Versorgungsoptionen. Geeignet vor allem als Verbindungsstück.
Weitere Wanderberichte findest du in der Kategorie Wanderberichte
← Zur Übersicht Rheinburgenweg
← Etappe 05: Bassenheim nach Winningen
→ Etappe 07: Koblenz nach Rhens
